Schreckschusswaffen zur Selbstverteidigung (Legalität, Gebrauch, Kauf)


Schreckschusswaffe

Die Ausschreitungen zum Jahreswechsel 2022/2023 in Berlin und anderen deutschen Städten haben gezeigt, wie schnell es gefährlich werden kann. Schreckschusswaffen, sind in diesem Zusammenhang, missbräuchlich verwendet, in den Fokus der Öffentlichkeit, gelangt. In einem auf Video dokumentierten Fall wurde aus nächster Nähe auf ein Polizeiauto geschossen.

Schreckschusswaffen, die Reichweite beträgt 2 bis 6 Meter, können Knallmunition, Reizgas oder Signalmunition verschießen. Der Kauf und Besitz ist in Deutschland, ab 18 legal. Zum Führen in der Öffentlichkeit ist ein kleiner Waffenschein erforderlich, sonst drohen strafrechtliche Konsequenzen.

Mit Schreckschusswaffen, Schreckschuss- und Gaspistolen können Platzpatronen, Reizgaskartuschen oder Pyromunition (Signalmunition) verschossen werden. Für die Selbstverteidigung sind Platzpatronen und Reizgaskartuschen, sei es CS Gas oder Pfeffermunition, am besten geeignet.

Sie eignen sich auch zur Tierabwehr.

Wer keinen kleinen Waffenschein besitzt, darf, sofern er 18 Jahre alt ist und kein Waffenverbot über ihn verhängt wurde, seine Schreckschusswaffe zu Hause aufbewahren. Beim Transport der Waffe im öffentlichen Raum, ist, auch wenn du die Waffe in einem geschlossenen Behältnis transportierst, Vorsicht geboten.

Gesetzesverstöße, es gilt das Waffengesetz, unterliegen strafrechtlicher Konsequenzen und stellen keine bloße Ordnungswidrigkeit dar.

Aus nächster Nähe, nicht bestimmungsgemäß abgefeuert, können Schreckschusswaffen, schwere bis tödliche Verletzungen verursachen. Sie können sogar menschliche Knochen durchschlagen. Schreckschusswaffen fallen in Deutschland unter das Waffengesetz.

Für wen sind Schreckschusswaffen zum Selbstschutz interessant, was sind die Vorgaben des Gesetzgebers und was ist beim Kauf zu beachten?

Schreckschusswaffe – Funktionsweise – Modell

Wie bei scharfen Schusswaffen, unterscheidet man bei Schreckschusswaffen, Pistolen und Revolver. Während beim Revolver, die Munition, in einer rotierenden Trommel gelagert wird, befindet sie sich bei der Pistole, im hinteren Ende des Laufes und wird nach jedem Schuss, per Selbstladefunktion nachgeladen.

Revolver gelten als die zuverlässigeren Waffen, Pistolen haben den Vorteil, dass sie über die verbaute Halbautomatik, schneller laden und eine raschere Schussfolge ermöglichen.

Schreckschusswaffen sind auch als Langwaffen erhältlich. Diese sind aber in erster Linie für Sammler interessant. Zum Führen in der Öffentlichkeit kommen sie nicht infrage. Bei der Heimverteidigung wird sich ein Eindringling, eventuell die Frage stellen, ob es sich um eine echte Waffe handelt. Viele Modelle sind verbotenen Kriegswaffen nachempfunden.

Schreckschusswaffen können Platzpatronen, Reizgaskartuschen, Pfeffermunition oder bei einigen Modellen, Pyromunition (Signalmunition) verschießen. Beim Munitionskauf ist das, auf der Waffe angegebene Kaliber zu beachten.

Der Lauf der Schreckschusswaffe ist gesperrt. Illegale Versuche, die Waffe scharfzumachen, scheitern an dem nicht gehärteten Lauf und der gehärteten Sperre. Eine gewollte Sollbruchstelle, macht es praktisch unmöglich und gefährlich, die Waffe zum Abschuss von Projektilen, umzubauen.

Sind Schreckschusswaffen zur Selbstverteidigung sinnvoll?

Die täuschende Ähnlichkeit der Schreckschusswaffe zu scharfen Waffen, die Möglichkeit, sowohl Warnschüsse mit Platzpatronen, als auch Reizstoffe zu verschießen, machen ihren Selbstverteidigungswert aus. Auch wenn es nach der Ansicht vieler Fachleute bessere legale Alternativen gibt.

Der Vorteil, der scharfen Schusswaffen täuschend ähnlich sehenden Schreckschusswaffen, liegt in ihrer schon optisch abschreckenden Wirkung. Selbst für Experten ist es bei schlechten Lichtverhältnissen, bzw. einige Entfernung kaum möglich, sie sicher von scharfen Waffen zu unterscheiden.

Weiters besteht die Möglichkeit, mittels Platzpatronen, die Schussgeräusche sind, die einer scharfen Waffe täuschend ähnlich, während aber keine Projektile verschossen werden, Warnschüsse abzugeben.

Es empfiehlt sich, in die Schreckschusswaffe, nacheinander unterschiedliche Munition zu laden. So kann nach einer Platzpatrone eine Reizstoffkartusche geladen werden, die geeignet sind Angreifer tatsächlich zu stoppen, bzw. deren Angriffskraft herabzusetzen.

Die Ähnlichkeit vieler Schreckschusswaffen zu scharfen Waffen macht sie zu sogenannten Anscheinswaffen. In Deutschland ist der kleine Waffenschein erforderlich, um die Waffe, legal in der Öffentlichkeit führen zu dürfen.

In der Vergangenheit immer wieder zu Polizeieinsätzen, wenn Schreckschusswaffen, in der Öffentlichkeit, geführt und von Passanten gesehen wurden. Wer also seine Schreckschusswaffe öffentlich führt, muss unbedingt auf verdecktes Tragen achten, will er solche Szenarien verhindern.

Ob der Besitz und das Führen einer Schreckschusswaffe ein falsches Sicherheitsgefühl vermittelt, hängt in erster Linie vom Besitzer ab. Nur wer die Möglichkeiten, aber auch Grenzen seiner Waffe kennt, ist in der Lage, Situationen richtig einzuschätzen und besonnen zu handeln.

Wie gefährlich sind Schreckschusswaffen?

Bei unsachgemäßer Behandlung, der Schussabgabe aus nächster Nähe, können Schreckschusswaffen, tödliche Verletzungen bewirken. Bestimmungsgemäßer Gebrauch wird nur in Ausnahmefällen, im Falle von Reizstoffeinsatz (Allergikern, gesundheitlich vorbelasteten Personen), zu schweren Gesundheitsschäden führen.

Pfeffermunition hat sich als die bessere und sichere Reizstoffvariante erwiesen. CS Gas (Tränengas) wird auch von der Exekutive kaum mehr verwendet. Es birgt höhere Gesundheitsrisiken für die Zielpersonen und ist in seiner Stoppwirkung schlechter als Pfeffermunition.

Trotzdem kann es, auch beim Einsatz von Pfeffermunition, zu schweren Gesundheitsschäden und im absoluten Ausnahmefall zum Tode führen. Statistisch ist die Todeswahrscheinlichkeit erhöht, wenn der Getroffene unter Drogeneinfluss steht.

Pfeffermunition, die Mischungen der jeweiligen Hersteller auf Basis von Capsaicin unterscheiden sich nur unwesentlich, wird auch in Tierabwehr und Pfeffersprays oder Pfefferspraypistolen verwendet. Sie wirkt auf Schleimhäute, Augen, Haut und Atemwege des Getroffenen ein.

Die Stoppwirkung ist in der Regel gut.

Schreckschusswaffen – Kauf – Besitz – öffentlich Führen

Die Gesetzeslage im deutschsprachigen Raum ist alles andere als einheitlich und ändert sich im Zeitverlauf. Es ist absolut, essenziell, sich mit der geltenden Rechtslage zu beschäftigen. Im schlimmsten Fall, können Verstöße gegen das Strafrecht, mit entsprechend hohen Strafen drohen.

Schreckschusswaffen – Die Gesetzeslage in Deutschland

Schreckschusswaffen sind in Deutschland ab 18 Jahren frei verkäuflich und eignen sich zur Heimverteidigung. Zum Führen in der Öffentlichkeit ist ein kleiner Waffenschein erforderlich. Schreckschusswaffen unterliegen dem Waffengesetz, Verstöße dagegen, fallen ins Strafrecht.

Aufgrund der strengen Regelungen, was Führen, dazu gehört auch der Transport oder das Lagern der Schreckschusswaffe im Auto und der für Laien oft undurchsichtigen Rechtslage, sehen viele Bürger von der Verwendung Schreckschusswaffen ab.

Schreckschusswaffen dürfen ab 18 Jahren in Deutschland, legal erworben und besessen werden, ein PTB Siegel, das Siegel der Physikalisch technischen Bundesanstalt, ist erforderlich.

Zum Zweck der Heimverteidigung, ist weder ein kleiner Waffenschein, noch die Lagerung in einem abgesperrten Behältnis, wie bei scharfen Waffen, gefordert.

Selbstverständlich sollte die Waffe unzugänglich für Kinder und unbefugten Zugriff sicher gelagert werden.

In Zügen der Deutschen Bahn gilt per Hausordnung ein Waffenverbot, das das Führen auch Besitzern eines kleinen Waffenscheins untersagt. In der DB gilt ein generelles Waffenverbot.

Im §42a WaffG ist geregelt, welche Waffen und Gegenstände, wo öffentlich geführt werden dürfen.

Schreckschusswaffen – Die Gesetzeslage in Österreich

Was das Besitzen und Führen von Schreckschusswaffen in Österreich betrifft, gibt es keine besonderen Regelungen. Die Waffe ist nicht registrierungspflichtig, sollte aber bei öffentlichen Veranstaltungen oder Demos nicht mitgenommen werden.

Quelle: österreichisches Generalkonsulat München

Die Gesetzeslage in der Schweiz

Schreckschusswaffen sind in der Schweiz, sofern sie echten Schusswaffen ähnlich sehen, grundsätzlich verboten. Für Schweizer Bürger gibt es die Möglichkeit, um Genehmigung anzusuchen.

Quelle: Knife-Blog

Was sollte man mit der Schreckschusswaffe trainieren?

Der sichere Umgang mit der Schreckschusswaffe, das Laden, Entladen, verdeckte Tragen, Ziehen und Beseitigen von Ladehemmungen, muss routinemäßig geübt werden. Der Nutzer kann sich auch auf einem Schießstand, unter fachgerechter Anleitung, mit der Waffe vertraut machen und sie legal ausprobieren.

Mach dich mit dem Knall, dem Rückstoß und dem Gebrauch deiner Waffe, im Vorfeld vertraut. Du willst nicht beim Betätigen deiner Waffe, im Notfall, selbst erschrecken. Du hast dann ohnehin Stress genug.

Übung ist ein entscheidender Faktor, wenn es um Selbstverteidigung und Kampf geht. Nur unzählige Wiederholungen, erforderlicher Bewegungsmuster und Techniken, machen das sichere, automatisierte Abrufen, unter hohem Stress, möglich.

Das 1000-fache Wiederholen, einfacher Bewegungen hat genau diesen Sinn. Es ermöglicht dir, quasi per Autopilot sinnvoll zu handeln, ein vernünftiges Training vorausgesetzt.

Ein Nahkampftraining, mit und ohne Waffe, kann ebenfalls sehr sinnvoll sein. Du solltest in der Lage sein, mit der Schreckschusswaffe im Anschlag, zu manövrieren. So kannst du einem auf dich zustürzenden Angreifer ausweichen.

Im Notfall kannst du die Waffe auch zum Schlagen und Stoßen verwenden, um Raum zu schaffen. Im Grunde sind das dieselben Taktiken, die auch mit scharfen Waffen trainiert werden sollten.

Die erste und beste Taktik bleibt, wie immer wieder in meinen Beiträgen angesprochen:

Ein vermiedener Kampf ist ein gewonnener Kampf. Geh keine unnötigen Risiken ein, schon gar nicht, weil du ja ohnehin bewaffnet bist und dich vermeintlich ja wehren kannst.

Was ist beim Kauf einer Schreckschusswaffe zu beachten?

Schreckschusswaffen sollten über ein PTB Prüfsiegel verfügen. Kleiner Waffen, mit geringerer Magazinkapazität, eignen sich besser zum verdeckten Führen in der Öffentlichkeit. Größere Waffen, mit einer höheren Magazinkapazität sind sinnvoller, wenn es um die Heimverteidigung geht.

Gürtelholster zum Transport der Waffe haben den entscheidenden Nachteil, dass sie schwerer zu verdecken sind, als sogenannte Insideholster. Bei der Wahl des Holsters, ist neben einer zuverlässigen Zugriffsmöglichkeit, auch die Möglichkeit des verdeckten Tragens, entscheidend.

Eine Entspannfunktion bei Schreckschusspistolen, ist die Voraussetzung, um die Waffe, ohne vorheriges Durchladen, benutzen zu können. Sie ist somit schneller einsatzbereit, wenn es darauf ankommt.

Vor- und Nachteile von Schreckschusswaffen

Schreckschusswaffen, haben optisch eine abschreckende Wirkung. Die Möglichkeiten, Platzpatronen und Reizstoffmunition zu laden, machen sie vielseitig zum Selbstschutz verwendbar. Nachteilig sind die strengen gesetzlichen Auflagen, die einen kleinen Waffenschein und ein verdecktes Führen nötig machen.

Ein entscheidender Nachteil, was Schreckschusswaffen betrifft, ist die strenge Gesetzeslage in Deutschland. Wer unerlaubt eine solche Waffe abfeuert, oder öffentlich führt, darunter fällt auch die Lagerung oder der Transport im Auto, begeht eine Straftat, mit entsprechend hohem Strafrahmen, sanktioniert.

Die durchaus gewollte Ähnlichkeit von Schreckschusswaffen, zu scharfen Schusswaffen, verleiht ihnen schon optisch eine abschreckende Wirkung auf potenzielle Angreifer. Andererseits, führen Anscheinswaffen, immer wieder zu Polizeieinsätzen, wenn die Waffen nicht verdeckt geführt und von Passanten gesehen werden.

Viele Schreckschusswaffen sind zu groß und unhandlich, um sie bequem, verdeckt führen zu können. Solche Waffen werden im Zweifelsfall zu Hause gelassen. Beim Kauf von Schreckschusswaffen ist die Größe ein entscheidender Faktor.

Nur eine Waffe, die griffbereit ist, kann dir in einer Notwehrsituation helfen.

Beim Verschießen von Reizgaskartuschen, wird der Schütze selbst, auch bei leichtem Wind, in vielen Fällen selbst etwas von der Ladung abbekommen, da sich das Reizgas in nächster Nähe verteilt.

In geschlossenen Räumen kann, das Abfeuern von Reizgaskartuschen, ebenfalls Probleme bereiten und alle anwesenden beeinträchtigen. Pfefferspraypistolen, die Pfefferladungen verschießen, sind in dieser Hinsicht weniger problematischer.

Alternativen zu Schreckschusswaffen zur Selbstverteidigung

Eine sinnvolle legale Alternative zur Schreckschusswaffe kann eine Pfefferspraypistole zur Tierabwehr darstellen. Diese dürfen auch ohne kleinen Waffenschein geführt werden, mit der Ausnahme von öffentlichen Veranstaltungen, Demos oder Waffenverbotszonen und verfügen über ähnliche Reichweiten.

Zur Tierabwehr gekennzeichnete Pfefferpistolen, sind zielgenau, intuitiv zu bedienen. Als Fernwaffen verfügen über Reichweiten bis zu 7 Metern und dürfen in Deutschland, weitgehend ohne gesetzliche Einschränkungen, besessen und geführt werden.

Die meisten Tierabwehrgeräte, sind rein optisch, auch für Laien, nicht mit scharfen Schusswaffen zu verwechseln. Das verringert unter Umständen ihre abschreckende Wirkung, macht sie aber nicht weniger effektiv, wenn es um die Abwehr von Angriffen geht.

Der Schweizer Hersteller Piexon, hat sich auf Pfefferspraypistolen spezialisiert. Die Geräte dürfen auch in Deutschland, legal besessen und geführt werden und unterliegen keiner Genehmigungspflicht durch Behörden.

Meine persönliche Empfehlung, was Gegenstände zur Selbstverteidigung betrifft, sind taktische Taschenlampen. Die Lampen eignen sich zum Blenden von Angreifern und können in der Nahdistanz, wirkungsvoll als Schlagkraftverstärker eingesetzt werden.

Taktische Taschenlampen, können als Gegenstände des täglichen Gebrauchs, praktisch überall hin mitgenommen werden und sind sogar in Flugzeugen erlaubt. Vorsicht bei Kombigeräten, etwa in Kombination mit verbautem Elektroschocker, diese Waffen, sind verboten. Schon der Besitz ist strafbar.

Die Modelle von Nextorch, werden auch von Behörden eingesetzt und erfüllen höchste Qualitätsansprüche. Sie sind für den taktischen Einsatz konzipiert.

Fazit – Schreckschusswaffen zur Selbstverteidigung

Strenge rechtliche Vorgaben regeln in Deutschland das Führen, von Schreckschusswaffen. Wer eine Schreckschusswaffe, ohne im Besitz eines kleinen Waffenscheins zu sein, illegal öffentlich führt, begibt sich rechtlich in des Teufels Küche.

Aber auch das legale Führen kann zu ernsten Problemen führen, wenn die Waffe erkennbar getragen wird und für öffentliches Aufsehen, bis hin zu Polizeieinsätzen führt. Die Ähnlichkeit von Schreckschusswaffen, zu scharfen Waffen, hat nicht nur auf Verbrecher und Aggressoren, abschreckende Wirkung.

Rechtlich wesentlich unbedenklicher und bis auf die Ähnlichkeit zu echten Schusswaffen und die damit verbundene abschreckende Wirkung, genauso effektiv, sind Pfefferspraypistolen zur Tierabwehr. Sie unterliegen, was Kauf, Besitz und öffentliches Führen betrifft, derzeit in Deutschland kaum Einschränkungen.

Ich würde dir aufgrund der diskutierten Probleme, die du mit Schreckschusswaffen haben kannst, zu Pfefferspraypistolen (zur Tierabwehr) raten. Die fallen nicht unter das Waffengesetz. Schreckschusspistolen, mögen sich zur Heimverteidigung gut eignen. Sie öffentlich zu führen, kann äußerst problematisch werden.

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