Das Bowiemesser – Werkzeug – Waffe – Legende


Bowiemesser
Bowiemesser

Das Bowiemesser – Werkzeug – Waffe – Kulturgut – Legende

Das Bowiemesser, vielen von Kindheit an bekannt aus Wildwestfilmen und Karl Mays Romanen, verfügt über ganz besondere Faszination. Es symbolisiert Abenteuer, Freiheit und ist bis heute einer der beliebtesten Messertypen und selbst John Rambo kommt ohne sein Bowie nicht aus.

Das Bowiemesser steht für eine Messerform mit Clippoint Klinge und wurde ursprünglich als Feld- und Jagdmesser konzipiert, aber auch im Kampf verwendet. Berühmt wurde es durch James Bowie, der sein „Bowie“ Messer im legendären Sandbar Fight benutzte und Dank seines Messers eine Schießerei überlebte.

  • Die historischen Bowiemesser verfügten über eine Klingenlänge von mindestens 15 Zentimeter, konnten aber auch 30 cm und länger sein. (Gesamtlänge bis 50 cm und darüber hinaus). Es war ein großes wuchtiges Messer, dass einer Vielzahl von Aufgaben im Alltag gerecht werden musste.
  • Die Entstehungszeit des Bowiemesser Typs wird etwa um 1826 angenommen.
  • Die heute als klassische Bowie Messerform bekannte Klinge war, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, nicht jenes Design, dass James Bowie berühmt machte. Das Urbowie sozusagen, war ein, da sind sich die Historiker einig, ein Schlachtermesser (butcher knife).
  • Der Sandbar fight, ein Duell, das in eine wilde Schießerei und Messerstecherei mit zwei Toten und mehreren Schwerverletzten sorgte, ging zu seiner Zeit, durch alle Zeitungen in den Vereinigten Staaten. Die Auseinandersetzung machte James Bowie und sein Messer, mit dem er um sein Leben kämpfte, schon zu Lebzeiten zur Legende.
  • Die heldenhafte Verteidigung des Forts Alamo, gegen die mexikanische Armee unter Santa Anna, in der Bowie seinen Tod fand (6. März 1836), machten ihn und die Verteidiger zu amerikanischen Nationalhelden.

Das Bowiemesser – Spezifikationen  – Besonderheiten

Der Messertyp, der heute unter Bowiemesser eingestuft wird, hat folgende Besonderheiten:

Clippoint Klinge – Hechtschnabel

Die spezielle Clip-Point Klingenform ermöglicht die Herstellung einer feinen und dennoch stabilen Klingenspitze. So sind Bowiemesser, ungeachtet ihrer Größe, auch für feinere Arbeiten geeignet. Durch Greifen der Klinge können jagdliche Aufgaben überraschend gut bewältigt werden.

Fans des Bowiemessers als Kampfmesser bekommen für ihr Geld eine Klinge, die ähnlich gut zum Stechen geeignet ist wie ein Dolch, aber ungleich wuchtiger ist und mehr Durchschlagskraft bei Hieben bietet. Die moderne Klingenform des Bowie geht auf französische und spanische Messerformen zurück und sind, so manche Fachmeinungen, von den Mauren inspiriert.

Eine gewisse Ähnlichkeit zum germanischen Sax ist vorhanden. Im Unterschied zum Sax verfügt das Bowiemesser über eine Parierstange und einen bauchigen, statt geraden Einschnitt an der Messerspitze. (Clip -Point)

Fehlschärfe – False Edge am Klingenrücken

Die ersten Zentimeter des Klingenrückens beim Bowiemesser weisen eine sogenannte Fehlschärfe auf. Hier ist eine angedeutete Schneide zu erkennen, die vom Fachmann relativ einfach scharf geschliffen werden kann. Das mag in speziell für den Messerkampf designten Bowies sinnvoll gewesen sein, ist heutzutage aus mehreren Gründen nicht zu empfehlen.

(Messerkampf ist aus vielen Gründen eine dumme Idee, mehr dazu weiter unten.)

So sind zweischneidige Klingen in den meisten Ländern gesetzlich verboten und das betrifft nicht nur das Führen in der Öffentlichkeit, sondern auch den Besitz. Ein angeschliffener Klingenrücken würde alltägliche Arbeiten erschweren und das Risiko von Verletzungen erhöhen.

Eine Weichmetallschiene am Klingenrücken, um gegnerische Waffen abzufangen, ist ebenfalls auf einigen historischen Bowiemessern zu finden.

Traditionelle Griffmaterialien

Historisch wurden die Bowiemesser mit Horn-, Elfenbein-, Perlmutt- oder Holzgriffen geliefert. Heute kommen, je nach Ausführung und Bepreisung, moderne Griffmaterialien, wie Micarta, Gummi oder auch gepresstes Leder zum Einsatz.

Parierstange

Die Parierstange beim Bowiemesser hat in erster Linie die Funktion, die Hand zu schützen und wurde früher meist aus Neusilber gefertigt. Sie verhindert auch bei schweren Arbeiten, ein vor Rutschen der Hand auf die Klinge.

Die eigene Hand durch die Parierstange, wie beispielsweise bei Schwertern und anderen langen historischen Hiebwaffen, vor der gegnerischen Waffe zu schützen, dürfte nur ein Nebeneffekt dieses Design sein.

Historisch war das Bowiemesser ein großes, schweres Messer. Es musste als Feld-, Arbeits-, Jagd und zur Not als Kampfmesser dienen. Moderne Bowies sind aber auch in deutlich kompakteren Varianten erhältlich. Vom EDC (Every Day Carry) bis hin zu Taschenmessern, die sich der beliebten Klingenform bedienen.

Optional – der Fingerchoil beim Bowiemesser

Beim Fingerchoil handelt es sich um ein Auskerbung in der Klinge, nahe am Griff. Diese stumpfe Auskerbung ermöglicht es das Messer, weiter vorne zu fassen. Gerade bei großen schweren Messern ist das sinnvoll, wenn es darum geht feine Arbeiten damit auszuführen. Der Nachteil – ein Teil der scharfen Schneide geht verloren.

Manche Bowiemesser verfügen über diese Besonderheit, andere nicht.

Obiges Video ermöglicht einen sehr guten historischen Einblick in die Geschichte des Bowiemessers.

Das Bowiemesser und das Waffengesetz

Die Rechtslage in Deutschland

Waffenrechtlich ist das Bowiemesser als Werkzeug und nicht explizit als Waffe definiert. In Deutschland darf ein feststehendes Messer bis zu einer Klingenlänge von 12 cm frei geführt werden. Ausnahmen gelten in Waffenverbotszonen, dort wo das Hausrecht Messer nicht gestattet und Demonstrationen.

Ausnahmen gibt es für Jäger, bei Brauchtumsveranstaltungen, für Film und Theater und wenn ein öffentliches Interesse vorliegt.

Der Besitz von Bowiemessern, mit Klingenlängen von mehr als 12 cm, ist in Deutschland grundsätzlich erlaubt. Das Messer darf aber nicht in der Öffentlichkeit geführt werden. Für den Transport muss es in einem abgeschlossenen Behältnis befördert werden.

Die Rechtslage in Österreich

In Österreich gibt es keine gesetzliche Beschränkung, was die Klingenlänge und das Führen in der Öffentlichkeit betrifft. Trotzdem ist es naheliegend, dass ein offenes Führen eines Messers im städtischen öffentlichen Raum, Aufmerksamkeit erregen wird. Es ist also weder zu empfehlen, noch notwendig.

Auch in Österreich gilt, das Hausrecht kann das Führen des Messers legal einschränken. Bei Demonstrationen und dort, wo man sein Bowie nicht wirklich benötigt, sollte man sein Messer unbedingt zu Hause lassen. Das sagt schon der Hausverstand.

Achtung

Wer auf Nummer sicher gehen will, was sein Bowiemesser anbelangt, holt sich einen Feststellungsbescheid, von der zuständigen Behörde, sein Messer betreffend. Es gibt Bowiemesser, die als Kampfmesser und nicht als Werkzeuge designt wurden.

Disclaimer zur Rechtsinformation

Da ich kein gelernter Jurist bin, kann und darf ich keine qualifizierte Rechtsbelehrung geben. Obige Informationen sind gewissenhaft recherchiert, verschaffen einen guten Überblick, über die aktuelle Rechtslage in deinem Land informiere dich bitte dennoch bei der zuständigen Behörde, falls irgendwelche Zweifel bestehen sollten.

Die Geschichte/Legende des Bowiemessers

Bowiemesser Muela
Bowiemesser Muela

Die Geschichte des Bowiemessers ist untrennbar, mit der des Manns James „Jim“ Bowie (geboren 10. 04. 1796)  verknüpft. Bowie war ein Abenteurer, der es mit der Befolgung von Gesetzen nicht besonders genau nahm, wird ihm nachgesagt. Er soll aber eine sehr beliebte, mutige und freundliche Persönlichkeit gewesen sein.

Der Mann Jim Bowie und das nach ihm benannte Messer, erlangten im sogenannten Sandbar Fight, in der Nähe von Natchez Texas, auf einer Sandbank ausgefochten, nationale und später internationale Berühmtheit.

Aus einem Pistolenduell zwischen Samuel Levi Wells und Dr. Thomas Maddox, das nach jeweils zwei Schüssen, ohne Verwundete, abgebrochen wurde und mit einer Versöhnung endete, entwickelte sich wenig später ein regelrechtes Gefecht. Unstimmigkeiten und alte Feindschaften zwischen Adjutanten und Zeugen des vorangegangenen Duells führten zur Eskalation.

Es gab zwei Tote und mehrere Schwerverletzte, zu den Schwerverletzten zählte auch Jim Bowie.

Dieser erlitt mehrere Schussverletzungen und Stichwunden, überlebte aber im Gegensatz zu manchem Kontrahenten diese Auseinandersetzung.

Jim Bowie brachte, es ist fast schon ein geflügeltes Wort, ein Messer zu einer Schießerei und überlebte.

Die Angreifer setzen Steinschlosspistolen, einschüssig und nicht sehr zuverlässig, sowie einen Schwertstock (sword cane) gegen Bowie ein. Ein Schwertstock ist eine lange Klinge, die in einem nach außen unauffälligen Spazierstock als Scheide untergebracht ist. Heutzutage in den meisten Ländern eine verbotene Waffe.

Die Geschichte des Kampfes verbreitete sich wie ein Lauffeuer in Nordamerika. Jeder wollte ein Messer wie Jim Bowie besitzen.

Jim Bowies Geschichte endet nicht hier. Als Verteidiger von Alamo im Unabhängigkeitskrieg von Texas gegen Mexiko, erlitt Bowie mit fast allen seiner Kameraden den Tod und ging als amerikanischer Nationalheld in die Geschichte ein.

Mit großer Wahrscheinlichkeit, konnte Bowie aufgrund einer Erkrankung nicht an den Kampfhandlungen teilnehmen und starb am Krankenbett (6. März 1836), getötet von mexikanischen Soldaten unter Santa Anna.

Wie sah das original Bowiemesser aus?

Das original Bowiemesser, von Jim Bowie im Sandbar Fight verwendet, entsprach, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, nicht dem, was wir heute unter Bowiemesser verstehen. Es dürfte sich um ein großes Schlachtermesser ohne die typische Clippoint Klinge und Parierstange gehandelt haben.

Das Messer hatte Jim sein Bruder Rezin zur Selbstverteidigung geschenkt.

Es war etwa 24 cm lang und 4 cm breit, wenn man Wikipedia glaubt.

Nach dem Sandbar Fight, stieg die Nachfrage nach sogenannten Bowiemessern in Nordamerika sprunghaft an. Lokale Schmiede konnten die Nachfrage nicht decken, was dazu führte, dass wenige Jahre später ca. 90 % der hergestellten Bowiemesser in Sheffield, England hergestellt wurden. Hier war dann bereits vermehrt, die uns als klassische Bowiemesser bekannte Klingenform zu finden.

Getragen wurden die Bowiemesser am Gürtel, im Gürtel oder auch unter dem Arm. Der Messerträger brauchte so nur den Riemen an der Scheide lösen und hatte das Messer in der Hand. Die verdeckte Trageform bot, gerade wenn es um Auseinandersetzungen ging, gewisse Vorteile und einen Überraschungseffekt beim Ziehen des Messers.

Die Scheiden der alten Bowiemesser waren oft sehr aufwändig gefertigt und bestanden aus Leder, Holz und Messingbeschlägen, aber auch nur aus Leder.

Bowiemesser Buck
Bowiemesser Buck

Das Bowiemesser als Kampfmesser

Das Bowiemesser, diente historisch auch als Kampfmesser. Manche Messermacher (Fitzen, Lynn Thompson) haben sich in ihrem Schaffen, besonders diesem Aspekt gewidmet.

Die Erfordernisse an ein Kampfmesser sind andere als an Alltagsmesser, die Bowies ja ursprünglich waren. Wobei das von manchen Messerexperten durchaus bestritten wird. Sie sehen das Bowie historisch als reines Kampfmesser an. Das ist aber sehr unwahrscheinlich, denn Messer waren und sind bis heute in erster Linie Werkzeuge, die auch als Waffen verwendet werden können.

Von bestimmten Messertypen, wie Dolchen, oder dem Karambit, die für den Kampf designt wurden, abgesehen. Aber sogar dazu gibt es in Fachkreisen geteilte Meinungen.

Die Eigenschaften des Bowiemessers als Kampfmesser

Ein Bowie-Kampfmesser muss ausbalanciert und leicht zu führen sein. Es sollte eine gute Hiebwirkung erzielen und zum Stechen geeignet sein. Die Hiebwirkung steigt mit dem Gewicht und der Länge der Waffe. Grundsätzlich ist eine möglichst große Reichweite eines der wichtigsten Kriterien überhaupt.

Die Spitze der Waffe sollte gut zum Stechen geeignet sein. Die Klingenform des Bowie ist dazu bestens geeignet.

Die beim Standard Bowie Fehlschärfe, die sich im Bereich der Spitze des Klingenrückens befindet, wird bei den Kampfmessern angeschliffen. (Vorsicht, nicht erlaubt im deutschsprachigen Raum.) Das ermöglicht im Kampf die Technik des sogenannten Back Cuts. Die Klinge kann ohne gedreht werden zu müssen in einer Rückwärtsbewegung, schneiden und hacken.

(Dieser an der Rückseite der Waffe im Bereich der Spitze angeschliffene Bereich, findet sich auch bei Militärsäbeln, wie dem bekannten Blücher Säbel.)

Historische Überlieferungen weisen darauf hin, dass das Bowiemesser im Kampf vielfach „verkehrt“, mit dem Klingenrücken nach oben geführt wurde.

Die Erklärung dafür: Die scharf angeschliffene „Fehlschärfe“ an der Spitze reiche aus, um nachhaltigen Schaden beim Gegner zu erzielen. Der Klingenrücken könne zum Parieren verwendet werden, um die eigene Schneide zu schützen und die gegnerische zu beschädigen.

Diese Art das Messer führen, macht es im Hammer oder Säbelgriff, dem Gegner unmöglich das Messer zu greifen. Er würde direkt auf die Klinge fassen. Das ist ein interessantes Detail, mit dem die spezielle Griffweise gerne argumentiert wird. Die Chance in einem Messerkampf ein Messer zu fassen und weiter kontrollieren zu können ist ohnehin verschwindend gering.

Die Parierstange, soll einen zusätzlichen Schutz vor der gegnerischen Klinge im Messerkampf bieten. Lynn Thompson, der Gründer der amerikanischen Messermarke, die eine Vielzahl hochwertiger Bowiemesser herstellt, hat sich in seinen Forschungen und Trainingskämpfen auch dieser Thematik gewidmet.

Aus meiner Sicht, als jemand der im Escrima mit Waffen aller Art trainiert und regelmäßig Sparring mit Klingenwaffen betreibt, wird die Parierstange als Schutz vor der gegnerischen Klinge, sehr überbewertet. Denn das tut sie nur sehr selten. Die erste Aufgabe der Parierstange ist es, die greifende Hand zu schützen, indem sie ein nach vorne Rutschen auf die Klinge verhindert. Das kann beispielsweise bei einem heftigen Impakt beim Stechen sehr leicht geschehen.

Beitrag: Sind Messer zur Selbstverteidigung geeignet?

Messerkampf realistisch betrachtet

Ich habe unzählige Lehrvideos zum Thema Messerkampf gesehen. Ich habe unzählige selbstmörderische „Messerabwehren“ gesehen, die alle möglichen Experten unterrichten und „Messerkampf“ mit einigen Leuten trainiert, darunter auch sehr bekannte im Bereich der philippinischen Kampfkünste.

Unbestritten gab und gibt es überall auf der Welt unzählige Messerkämpfe und das auch in Duellform. Das Problem dabei – der sogenannte Messerkampf ist praktisch immer ein Glücksspiel für alle Beteiligten. Wäre er das nicht, würde man es Fechten nennen und dazu benötigt man längere schwerere Klingen.

Erst längere Klingen, die entsprechende augenblickliche mannstoppende Wirkung mit sich bringen, machen so ein Gefecht sinnvoll. Dann erst werden technische Fähigkeiten, das Wissen um vorteilhafte Winkel, Strategien und Taktiken, relevant.

Je kürzer die Klingen sind, umso mehr spielen Athletik, Reflexe und zu einem viel zu großen Maß, schlicht und einfach Glück, die entscheidenden Rollen.

Wenn es also um Messerkämpfe in Duellform mit dem Bowiemesser gab und das hat sie tatsächlich, das ist historisch unbestritten, dann muss es sich um sehr lange Messer gehandelt haben. Diese Messer und die gibt es ähneln dann mehr einem Kurzschwert oder einer Machete.

Dann haben wir ein Gefecht, eine Auseinandersetzung mit Klingen, bei der Können entscheidender als Glück ist.

Heutzutage sind Messerkämpfe aus vielen Gründen eine dumme Idee, nicht zuletzt, weil man dabei, mit großer Wahrscheinlichkeit, schwer verletzt wird oder gleich stirbt.

Das abschließend für jene, die sich da noch nicht ganz sicher sind. 😉

Welche Möglichkeiten es gibt einen Messerangriff abzuwehren und wie hoch die Erfolgschancen sind, kannst du hier nachlesen:

Beitrag: Messerangriff abwehren – Gefahren – Risiken – Chancen

Fazit das Bowiemesser

Das Bowiemesser ist aufgrund seiner Geschichte, Funktionalität und für viele ansprechende Form, ein weit verbreiteter, beliebter Messertyp. Heutzutage gibt es Bowies für alle Lebenslagen zu kaufen. Vom kleinen, leichten Taschenmesser, bis hin zu massiven, langen Bowiemessern, die an Kurzschwerter erinnern und vergleichbare Abmaße haben.

Wer eine vielseitige Klinge sucht, mit der sich alltägliche Arbeiten gut erledigen lassen, ist mit einer Bowieklinge gut beraten. Es gibt für jedes Bedürfnis entsprechende Angebote.

Für kleines Geld gibt es schon relativ hochwertige alltagstaugliche Bowiemesser zu kaufen, wer mehr ausgeben will, wird auch hier problemlos fündig werden und kann diese Messer und ihre historischen Vorgänger sammeln.

Gute Arbeitsmesser in Bowieform zu einem günstigen Preis bietet die Firma Condor. Neben einigen amerikanischen, aber auch deutschen Herstellern, kann ich persönlich die spanische Firma Cudeman empfehlen, die sehr hochwertige Messer herstellt.

Viel Spaß und einen sicheren Umgang mit euren Messern!

Martin

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